Fucking Panic Attacks Since 2016

Okay, vielleicht nicht erst seit 2016, aber seit diesem Jahr gehe ich das Ganze wesentlich offensiver und vor allem öffentlich an. Gründe für die Veröffentlichung von Fledermäuse im Kopf gab es mehrere. Ich bin jetzt 23, noch jung, aber nach meinem Bachelor auch auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt. Gleichzeitig haben sich in den vergangenen Monaten und ein bis zwei Jahren neue Freundschaften entwickelt, die ich nicht missen möchte. Aber Freundschaften auf irgendwelchen Notlügen und Ausreden aufbauen, oder nur mit angezogener Handbremse darauf einlassen? Nein, danke. Ich hatte das Gefühl, mich an einem Scheideweg zu befinden. Ich musste mich jetzt entscheiden, wie mein Leben aussehen soll. Verstecken und Gefahr laufen, dass die Ängste eher schlimmer als besser werden, oder die Ängste öffentlich machen und Gefahr laufen, dafür verurteilt zu werden (fun fact: letzteres ist überhaupt nicht passiert, zumindest hat sich niemand derart mir gegenüber geäußert). Zudem standen mir mit der Hochzeit meiner Schwester und dem Junggesellinnenabschied zwei Mordsherausforderungen (bzw. drei, wenn man standesamtliche und kirchliche Trauung nochmal splittet) bevor. Read More

Guts over fear

Hi, if you’re reading this, chances are high you either know me because of Yellowcard or football. That doesn’t really matter though. What matters is, I would like for you to read this – especially if we’ve already met or plan on meeting in the future. There’s one thing you should know about me, and I have kept it silent for quite some time. I have an issue and it doesn’t come lightly. I’ve been dealing with it for over a decade and it has a huge impact on my life. It’s called anxiety.
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Sprung ins Haifischbecken

Hallo, ich bin es mal wieder. Es ist nun gut sieben Wochen her, dass ich über meine Panikattacken und Ängste schrieb. Vielleicht ist es an der Zeit einmal aufzuschreiben, wie sich einige Aspekte in meinem Leben bislang durch den Text verändert haben. Der ein oder andere hatte mich auch darum gebeten, Euch auf dem Laufenden zu halten. Also hier bin ich. Und das ist meine Geschichte.
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Fledermäuse im Kopf

Hallo, ich habe ein Problem – ein psychisches. Puh. Wo fange ich an? Vielleicht beim Auslöser.

Als ich so ca. 12 Jahre alt war, fuhr ich mit einer damaligen Freundin und ihrer Mutter in den Urlaub. Das Ganze lief eher suboptimal ab. Wenn man Tag und Nacht aufeinander hockt, geht man sich schnell auf die Nerven, v.a. wenn man unterschiedliche Vorstellungen einer schönen Freizeitgestaltung hat. Letztlich war das aber auch alles nicht so schlimm, außer dass die Mutter mich blöd anmachte, weil ich auch mal Zeit für mich alleine brauchte und lieber ein Buch lesen wollte. Aber nun gut. Kommen wir zum eigentlichen Punkt: Einmal beim Mittagessen hatte ich mir mehrfach genommen. Da waren die Augen mal wieder größer als der Magen. Ich hatte schon so viel gegessen, dass mir schlecht wurde. Ich hatte allerdings noch nicht den Teller leer gegessen, woraufhin die Mutter mich dazu zwingen wollte den Rest zu essen. Sie hat dort so dermaßen Druck auf mich ausgeübt, dass dieses Gefühl des Zwangs und der Übelkeit mich seit jeher begleitet. Und das wünsche ich meinen schlimmsten Feinden nicht. Im Laufe der Jahre gab es weitere Erlebnisse, die dieses Gefühl intensiviert haben – bspw. durch unreflektierte Kommentare anderer. Aber das möchte ich hier (noch) nicht näher ausführen.
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Tatort – Zwischen Qualität und Quote

Bereits im Herbst diesen Jahres setzte ich an, um diesen Artikel zu verfassen. Es kamen jedoch einige Dinge dazwischen und so verwarf ich vorerst die Idee. Nun da ich den neuesten Tukur sah, fühle ich mich dazu inspiriert mein Vorhaben fortzusetzen. Natürlich wird es einige Menschen geben, denen die letzte Folge keineswegs gefallen hat. Das ist wie so oft Geschmackssache und so ist auch dieser Blogpost eine äußerst subjektive Angelegenheit. Jedoch möchte ich sie dennoch als einen Appell an die Fernsehanstalten verstanden haben, und eventuell stehe ich mit meiner Meinung ja nicht ganz alleine da. Read More