Fledermäuse im Kopf

Hallo, ich habe ein Problem – ein psychisches. Puh. Wo fange ich an? Vielleicht beim Auslöser.

Als ich so ca. 12 Jahre alt war, fuhr ich mit einer damaligen Freundin und ihrer Mutter in den Urlaub. Das Ganze lief eher suboptimal ab. Wenn man Tag und Nacht aufeinander hockt, geht man sich schnell auf die Nerven, v.a. wenn man unterschiedliche Vorstellungen einer schönen Freizeitgestaltung hat. Letztlich war das aber auch alles nicht so schlimm, außer dass die Mutter mich blöd anmachte, weil ich auch mal Zeit für mich alleine brauchte und lieber ein Buch lesen wollte. Aber nun gut. Kommen wir zum eigentlichen Punkt: Einmal beim Mittagessen hatte ich mir mehrfach genommen. Da waren die Augen mal wieder größer als der Magen. Ich hatte schon so viel gegessen, dass mir schlecht wurde. Ich hatte allerdings noch nicht den Teller leer gegessen, woraufhin die Mutter mich dazu zwingen wollte den Rest zu essen. Sie hat dort so dermaßen Druck auf mich ausgeübt, dass dieses Gefühl des Zwangs und der Übelkeit mich seit jeher begleitet. Und das wünsche ich meinen schlimmsten Feinden nicht. Im Laufe der Jahre gab es weitere Erlebnisse, die dieses Gefühl intensiviert haben – bspw. durch unreflektierte Kommentare anderer. Aber das möchte ich hier (noch) nicht näher ausführen.
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